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Verein Wohnen
Daniel Gran Straße 36
A-3100 St. Pölten
Tel.: 0 27 42 / 21 16 9
Fax: 0 27 42 / 21 16 9 - 50
   
   
   
   
   
   

 

Zielsetzung:

Betreutes Wohnen NÖ Mitte bietet Übergangswohnen mit sozialarbeiterischer Beratung und Begleitung für Menschen in einer sozialen und/oder finanziellen Notlage an. Zielgruppe sind Menschen, die wohnungslos sind oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Im Betreuungszeitraum von bis zu drei Jahren wird versucht, die KlientInnen wieder so weit zu stabilisieren (finanziell, sozial, kulturell), dass sie in der Lage sind, selbständig in Wohnungen zu leben.

Anzahl der Wohnungen :

Derzeit werden 40 Wohneinheiten im Verein Wohnen als Übergangswohnungsmöglichkeiten genutzt.

Anzahl der betreuten BewohnerInnen

Im Jahr 2007 waren insgesamt 112 Personen in den Wohnungen des Geschäftsfeldes „betreutes Wohnen“ untergebracht. Davon waren 35 Männer, 40 Frauen und 37 Kinder. Durch die 3 diplomierten SozialarbeiterInnen (2,5 Dienstposten) wurden 1.764 Gespräche geführt.

Anzahl der MitarbeiterInnen :

Derzeit stehen 5,15 Dienstposten im Bereich Betreutes Wohnen NÖ Mitte zur Verfügung.

Förderung durch : Amt der NÖ Landesregierung, GS 5

AMS Niederösterreich

Erfolge und Stärken des betreuten Wohnens

Die Beratung und Betreuung durch die SozialarbeiterInnen des Vereins hat einen sehr ganzheitlichen Ansatz. Neben Fragen der Wohnungsführung stehen Arbeitssuche bzw. Fragen zur Arbeitssituation, finanzielle Fragen, Fragen der Partnerschaft, Ehe und Familie, der Gesundheit sowie der eigenen Persönlichkeit (Zielfindung, Motivation) im Mittelpunkt.

Die Trennung von Sozialarbeit und Wohnungsverwaltung erleichtert die Fallführung durch die SozialarbeiterInnen und weist die Verwaltungsfragen an speziell geschulte Fachkräfte zu. Da die BewohnerInnen bereits eine Miete bezahlen ist der Umstieg auf eine spätere Finalwohnung gering.

Herausforderungen und Probleme im Bereich der Wohnraumschaffung

Steigende Betriebskosten und Mietkosten belasten besonders die Wohnsituation von Menschen, die von Armut betroffen sind. Weiters ist auffällig, dass die Zahl der Menschen steigt, die über eine kurzfristige Begleitung hinaus langfristig bzw. auch lebenslang Beratung oder Begleitung brauchen würden.

© 2008, Verein Wohnen