Zielsetzung:
Mit dem Geschäftsfeld Wohnraumschaffung versucht der Verein Wohnen im Zentralraum Niederösterreichs leistbaren Wohnraum für sozial benachteiligte Personen zu errichten. Möglich ist dies nur mit der Tochtergesellschaft „GESA – Gemeinnützige Sanierungs- und Beschäftigungs- GmbH“. Vor allem durch die Übernahme von Häusern in sehr schlechtem Bauzustand und deren Sanierung gelingt es, leistbaren Wohnraum zu schaffen. Für die Errichtung neuer Wohnungen bzw. die Generalsanierung alter Wohnungen können Fördermodelle der Wohnbauförderung herangezogen werden. Durch die hohe Fluktuation der MieterInnen entsteht in den Wohnungen ein wesentlich erhöhter Anteil an Instandhaltungskosten. Die Sanierung von bestehenden Wohnungen gehört daher zum Alltag der Übergangswohnungen. Insgesamt wurden bisher fast 3 Mio. Euro in die Schaffung und Sanierung von neuem Wohnraum investiert.
Anzahl der Wohnungen:
57 Wohneinheiten für betreute Wohnformen
18 Dauerwohnungen ohne Betreuung (überwiegend in den Bürgerspitalhäusern)
In folgenden Orten befinden sich Wohnungen des Verein Wohnens: St. Pölten, Wilhelmsburg, Kilb, Statzendorf, Pöchlarn
Anzahl der MitarbeiterInnen, Stundenausmaß:
Derzeit stehen 2 Dienstposten im Bereich der Wohnraumschaffung zur Verfügung.
Aktuelle Projekte
Derzeit arbeiten wir im Projekt „Bürgerspitalhäuser“ in St. Pölten, Schmiedgasse und Ranzonigasse. Hier entsteht ein Wohnprojekt mit ca. 33 Wohnungen, von denen ein Teil als Dauerwohnungen vermietet werden und ein Teil als Übergangswohnungen genutzt werden kann. Mit einem Bauvolumen von über 2 Mio. Euro ist dieses Projekt auch das größte bisherige Projekt des Vereins.
Förderung durch: NÖ Landesregierung, Abteilung GS 5
Nutzung von Möglichkeiten der Wohnbauförderung
Erfolgskriterien :
Schaffung bzw. Erhalt von Wohnungen in einem leistbaren Preissegment, unter Umständen mit Möglichkeit von Wohnzuschuss.
Erfolge und Stärken der Wohnraumschaffung
In diesem Bereich zeigt sich besonders der doppelte Nutzen, den der Verein Wohnen und die GESA bieten. Arbeitslose Menschen schaffen günstig Wohnraum für wohnungslose Menschen. Damit werden zwei wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben erfüllt und ergänzen sich. Eine fehlende Wohnmöglichkeit ist oft auch eine wesentliche Barriere zum Eintritt in den Arbeitsmarkt.
Herausforderungen und Probleme im Bereich der Wohnraumschaffung
Durch den Einsatz von Transitarbeitskräften verzögert sich unter Umständen der Baufortschritt und die Aufträge können immer nur entsprechend der Leistungsfähigkeit der Transitarbeitskräfte übernommen werden. Die Aufwendungen für Sanierungen sind durch die häufigen Wechsel der MieterInnen überdurchschnittlich hoch. Im Jahr 2007 wurden allein dafür 36.767,64 Euro verwendet. |